Textarchiv der Berliner Zeitung vom 26. April 2000
Brasilien führt Plastik-Noten ein
Geldscheine halten länger | BRASILIA, 25. April. Die Brasilianer können ab sofort mit Geldscheinen aus Plastik bezahlen:
Notenbankchef Arminio Fraga brachte am Montag (Ortszeit) Banknoten aus Polymer mit einem Wert von zehn Real (11,65 Mark)
in Umlauf, die in den nächsten Jahren getestet werden sollen. Die neuen Scheine sollen schwieriger zu fälschen sein und
zudem viermal länger halten als bisherige Noten aus Papier.
Zehn-Real-Noten aus Polymer
Zunächst wird die Notenbank 30 Millionen Scheine zur Feier der Entdeckung Brasiliens durch die Portugiesen vor 500 Jahren
in den Verkehr bringen, in einem Jahr sollen es 125 Millionen sein und in vier Jahren 250 Millionen. Zehn-Real-Scheine sind
die am häufigsten genutzten Banknoten in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas. Ob es auch die restlichen brasilianischen
Geldscheine künftig in Plastik gibt, hängt nach Angaben des zuständigen Notenbank-Managers Edison Bernardes von den Erfahrungen
des Testlaufes ab. Mit Plastikgeld wird bereits in Australien sowie einem Dutzend anderer Staaten experimentiert, darunter
Brunei, Thailand und Rumänien. (AFP)
VORDERSEITE
Pedro Álvares Cabral (* um 1467 wahrscheinlich in Belmonte; † um 1526 in Santarém) ist ein portugiesischer Seefahrer
und gilt als einer der Entdecker Brasiliens. Gedenkausgabe anlässlich der 500jährigen Entdeckung Brasiliens
RÜCKSEITE
Umrisskarte von Brasilien und Porträts verschiedener Menschen, die die Vielfalt Brasiliens ausdrücken sollen.
UNTERSCHRIFTEN und VARIANTEN
 Dr.Pedro Sampaio Malan Arminio Fraga Neto |
 Pedro A. Cabral |
 Pedro Álvares Cabral |
 V1 SEM VALOR Danke an eepnumismatica |
 V1 MODELO Danke an Vanjo Grobljar |
 V2 SEM VALOR Danke an Stane Straus |
Eine der ersten Versuchsstudien.