500 Rongo - seit 2011
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Der Rano Raraku ist ein erloschener Schlackenkegel mit einer Höhe bis zu 150 m auf der Osterinsel. Er erhebt sich etwa 20 km
östlich von Hanga Roa, ca. 1 km von der Küstenlinie entfernt, übergangslos aus der grasbewachsenen Ebene. Der Südosthang des
kegelförmigen Berges ist stellenweise eingebrochen, sodass eine steile Abbruchkante entstanden ist. Der Rano Raraku ist ein
parasitärer Vulkan des Maunga Terevaka, der höchsten Erhebung der Osterinsel. Das Gestein des Vulkanes ist ein poröser Tuff
von gelblichbrauner Farbe mit zahlreichen Einschlüssen. An den Hängen des Berges - insbesondere im Süden - sind heute noch
die Steinbrüche zu sehen, aus denen fast alle Steinfiguren (Moais) der Osterinsel stammen. Rund 300 mehr oder weniger
fertiggestellte Statuen stehen in halber Höhe des Hanges rund um den Kraterrand. Sie sind heute bis zum Kinn bzw. der
Brustpartie ins Erdreich eingegraben. In dem 350 x 280 m messenden, ovalen Krater befindet sich ein Süßwassersee, dessen
Süd- und Ostufer dicht mit Totora-Schilf bewachsen ist. Der See ist eines der wenigen offenen Gewässer der Osterinsel und
wurde bis in die jüngste Zeit zur Wasserversorgung der Insulaner genutzt.
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Der Rano Kao ist ein bis zu 320 m hoher, erloschener Schildvulkan im Südwesten der Osterinsel, dessen Gestein auf ein Alter von etwa
1 Mill. Jahren datiert wurde. Der 200 m tiefe Gipfelkrater ist eine durch den Einsturz des Vulkangipfels entstandene Caldera. Er ist
mit einem Durchmesser von 1,6 km der größte Vulkankrater auf der Osterinsel. Der Rand des Kraters ist nach Südwesten zum Meer hin
leicht eingebrochen. Die drei der Küste vorgelagerten Motus - Motu Kaokao, Motu Iti und Motu Nui - sind wahrscheinlich die Reste
parasitärer Vulkane des Rano Kao.
UNTERSCHRIFTEN und VARIANTEN
 Dave Hamilton |
1000 Rongo - seit 2011
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Mata ki te rangi
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Ein Ahu ist eine Zeremonialstätte der Osterinsel, die das baulich manifestierte, spirituelle Verbindungsglied zwischen der diesseitigen
und der jenseitigen Welt bildet. Die Anlage ist mit hoher spiritueller Kraft (mana) und Unantastbarkeit (tapu) versehen, hat aber auch
Bedeutung als Symbol politischer Macht. Sie besteht in der Regel aus einer steinernen Plattform mit monumentalen Steinstatuen (Moais),
zu der eine angeschrägte Rampe führt sowie einer geebneten, rechteckigen Fläche als Vorplatz für rituelle Feste. Bisher sind auf der
Osterinsel 255 Ahu in unterschiedlichen Erhaltungszuständen bekannt, davon 164 mit einem oder mehreren Bildwerken.
UNTERSCHRIFTEN und VARIANTEN
 Dave Hamilton |
2500 Rongo - seit 2011
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Hanga Roa ist die einzige Ortschaft der im südöstlichen Pazifik gelegenen, zu dem südamerikanischen Anden-Staat Chile gehörenden Osterinsel.
Der Ort liegt an der südlichen Westküste des Eilandes, 3526 km von der chilenischen Küste entfernt und zwischen den erloschenen Vulkanen Rano
Kao und Rano Raraku. Der Ort ist die Hauptstadt der Provinz Osterinsel. Hanga Roa zählt 3.791 Einwohner (lt. Volkszählung 2002).
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Moai (Einzahl: Moai, eigentlich rapanui Moai Maea ‚steinerne Figur‘) werden die kolossalen Steinstatuen der Osterinsel genannt. Sie sind Bestandteil
größerer Zeremonialanlagen, wie sie ähnlich auch aus anderen Bereichen der polynesischen Kultur bekannt sind. Das genaue Alter der Figuren ist umstritten,
mittlerweile gilt jedoch als gesichert, dass sie keinesfalls älter als 1500 Jahre sind. Pater Sebastian Englert nummerierte und katalogisierte 638 Statuen,
das Archaeological Survey and Statue Projekt von 1969 bis 1976 ermittelte 887, vermutlich waren es jedoch ursprünglich über 1000
UNTERSCHRIFTEN und VARIANTEN
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