VORDERSEITE
Braulio Evaristo Carrillo Colina (* 20. März 1800 in Cartago, Costa Rica; † 15. Mai 1845 in San Salvador, El Salvador) war von Mai 1835 bis
Februar 1837 und von Mai 1838 und April 1842 Staatschef von Costa Rica.
Braulio Carrillo Colina stürzte Manuel Aguilar Chacón im Mai 1838 durch einen Staatsstreich. Nachdem er die bestehende Verfassung gebrochen
hatte rief er zu einer verfassungsgebenden Versammlung auf. Diese verfassungsgebende Versammlung erklärte im November 1838 die Trennung von
Costa Rica von der Zentralamerikanischen Konföderation. Die verfassungsgebende Versammlung unterbrach ihre Sitzungen im Dezember 1838 damit
eine Kommission eine neue Verfassung ausarbeitet, als die neue Verfassung im April 1839 vorlag trat diese verfassungsgebende Versammlung nicht
mehr zusammen. Als 1840 José Francisco Morazán Quezada mit dem Schoner Izalco nach der Niederlage gegen José Rafael Carrera Turcios in Costa Rica
Station machte, gab Carrillo einigen Liberalen, aus dem Gefolge von Morazán, Asyl. Dazu gehörten Pedro José Antonio Molina Mazariegos, dessen
Sohn, Felipe, José Irungaray, dessen Sohn Manuel Irungaray, Carlos Salazar Castro, der Priester Isidro Menéndez, die Generäle Enrique Rivas und
Indalecio Cordero, José Miguel Saravia, Nicolás Espinoza, die Oberste Gerardo Barrios, Máximo Cordero Mariano Prado Baca und der Capitán José
María Cañas Escamilla. Später kamen Doroteo Vasconcelos Vides, der bald wieder ging und Oberstleutnant Manuel Ángel Molina Bedoya. Carrillo gab
diesen Exilanten teilweise hohe Vertrauenspositionen. Menéndez beauftragte er mit der Redaktion von Verwaltungsvorschriften. Felipe Molina,
Menéndez, Filadelfo Benavente und Joaquín Rvas beauftragte er damit im Staat eine Polizeiwesen, ein Ordnungsrecht und ein Justizwesen aufzubauen.
Enrique Rivas betraute er mit dem Kommando von Puntarenas, dem Oberstleutnant Molina gab er das Kommando über Guanacaste. Die Direktion der
Polizei gab er Oberstleutnant Pardo. Die Kommandantur von Moín gab er an Capitán José María Cañas. Auf die Zusicherung von Oberst Vicente
Villaseñor gab er aus dem Staatshaushalt 2.000 Pesos an Gerardo Barrios, damit dieser in der Hacienda von Las Alajuela eine Indigoplantage
anlegen sollte mit dem Ziel diese Pflanze in Costa Rica einzuführen.
RÜCKSEITE
Waldscene aus der Region Guanacaste ist die nordwestlichste Provinz Costa Ricas. Die Provinz erstreckt sich auf einer
Fläche von 10.141 km² und hat eine Bevölkerung von 264.238 (2000). Hauptstadt der Provinz ist Liberia.
Als Drachenfrucht, auch Pitahaya oder Pitaya genannt, bezeichnet man die Frucht bestimmter aus Mittelamerika stammender
Hylocereus- und Selenicereus-Arten aus der Familie der Kakteengewächse. Die Hauptanbauländer sind Nicaragua, die Volksrepublik China,
Vietnam und Israel.
Der Weißwedelhirsch (Odocoileus virginianus) ist die häufigste Hirschart Nordamerikas. Er ist deutlich kleiner und zierlicher
als die oft in gleichen Regionen verbreiteten Wapitis.
In Costa Rica sind 14 Arten aus 4 Familien (Buthidae, Chactidae, Diplocentridae, Ischnuridae) bekannt.
Die Familie der Buthidae ist die größte Gattung der Skorpione mit etwa 660 Arten in 80 Gattungen weltweit. Die Buthidae sind meist
kleine bis mittelgroße Skorpione mit einer dreieckigen bis fünfeckigen Brustplatte. Der Schwanz der meisten Vertreter ist breit und sehr
kräftig gebaut, einzelne Gattungen haben jedoch auch schmalere Schwänze. Ebenso können die Greifbeine schmal oder kräftig ausgebildet sein.
Die Färbung der Arten variiert von gelb bis dunkelbraun und seltener auch schwarz. Die Körpergröße variiert von etwa 20 Millimeter
bis 120 Millimeter bei den Arten mehrerer Gattungen. Unter den Buthidae gibt es einige Arten mit einem sehr starken Gift, etwa 20 Arten
können dabei auch für den Menschen tödlich sein. Die stärksten Gifte findet man bei Arten der Gattungen Androctonus, Centruroides,
Hottentotta, Leiurus, Parabuthus und Tityus (davon kommen Centruroides und Tityus auch in Costa Rica vor).
UNTERSCHRIFTEN und VARIANTEN
 Alberto Raven Odio Mario Rivera Turcios |