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10 Dollar - 1999/2000 - Gedenkausgabe - KB 047
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Aotearoa, das Maoriwort für Neuseeland
Die genaue Bedeutung und Herkunft des Wortes ist bis heute unbekannt und es gibt verschiedene Theorien dazu. Aotearoa setzt sich
dabei aus den drei Wörtern ao, tea und roa zusammen. Der erste Wortbestandteil hat die Bedeutungen Wolke, Erde/Welt sowie
Tag/Tageslicht/Dämmerung, der Zweite Weiß und der Dritte steht für lang oder groß/hoch. Die gebräuchlichste Übersetzung dieser drei
aneinander gereihten Wörter ist „Das Land der langen weißen Wolke“
Eine Spirale in unterer linken Ecke als Durchsichtsregister, ein Symbol für Maorikunst.Landkarte von Neuseeland auf einem Globus.
Eine Sonnendarstellung als Symbol für den Aufbruch in ein neues Jahrtausend. Digitale Nummern als Symbol für Technologie, sowie eine
Satellitenschüssel als Symbol für Verbindungen mit Technologien der restlichen Welt. Innerhalb der Null des Nominales eine
Maorigesichtsbemahlung.
Maori Kriegskanu (Waka Taua) Die MAORI kamen um 900 n. Chr. von den Cook-Inseln nach Aotearao mit diesen
Kriegskanus in das Land mit der großen weißen Wolke (so die MAORI-Bezeichnung für Neuseeland). Die Maori verdrängten
die dort lebenden Ureinwohner, man nannte sie die MAORIORIS (die MOA-Jäger). Die MAORIS rotteten den MOA aus.
Jahrzehnte später betrat als erster Europäer Abel Tasman 1642 mit den MAORI in Kontakt. Man leitet davon auch die
Bezeichnung Tasmanien ab. Der äußerst umstrittene Vertrag von Waitangi aus dem Jahre 1840 war später die Grundlage
für das Zusammenleben der MAORI und der Europäer. Ab 1843 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen allen beteiligten
Parteien. Es folgte ein blutiger Guerillakrieg gegen die Europäer, der bis zum Jahre 1872 andauerte. Anschließend
wurde das Land der MAORI von den Europäern konfisziert. Heute werden diese Kriegskanus neben dem Tourismus nur noch
für zeremonielle Zwecke benutzt. Heute gibt es meist im Kontext größerer Festivals,
waka-Rennen vergleichbar den
Drachenbootrennen anderer Länder.
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Surfer, Skiläufer, Fallschirmspringer, Kanufahrer und spielende Kinder als Symbol des neuseeländischen Lebensstil und Lebensfreude.
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Rote Seriennummer und Aufdruck |
BESONDERHEITEN
 Serie NZ 00730 |
 Serie NZ 00731 |
 Serie NZ 00732 |
Zu dieser Banknote, es handelt sich ausschließlich nur um die Ausgabe mit den Coat of arms Aufdruck, gab es im Nummernbereich
Serie NZ 00730 bis Serie NZ 00732 sehr viele Banknoten wo zwei verschiedene Seriennummern auf der Banknote zu finden sind.
Etwa die Hälfte der Auflage wurde wieder eingezogen und vernichtet. Der Rest befindet sich in Sammlerhände und erziehlt Preise bis zu 1000 $US.
Kleinste bekannte Serienummer (Bezug nehmend auf die Linke senkrechte Nummer): NZ 00 730 669
Höchste bekannte Serienummer (Bezug nehmend auf die Linke senkrechte Nummer): NZ 00 732 268
5 Dollar - seit 1999 - KB 037
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Sir Edmund Hillary K.G., KBE (* 20.07.1919 in Auckland † 11.01.2008) ist ein neuseeländischer Bergsteiger. Zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay
gelang ihm am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des Mount Everests, des höchsten Bergs der Erde. Er wurde als zweites von drei Kindern
geboren und ging in Auckland zur Schule. Als Kind lernte er das Bergsteigen in den Neuseeländischen Alpen. Er besuchte zwei Jahre lang
die Universität von Auckland, bevor er wie sein Vater Imker wurde. Im 2. Weltkrieg war er Navigator bei der Royal New Zealand Air Force.
1948 bestieg er mit Harry Ayres den Mount Cook erstmals über den Südgrat. Hillary war Teil einer erfolglosen neuseeländischen
Everest-Expedition 1951. Ihm gelang zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des 8.844 m hohen Mount
Everest (Tschomolungma) als Mitglied einer britischen Seilschaft. Wenige Monate später wurde er von Königin Elizabeth II. von Großbritannien
zum Ritter (Sir) geschlagen. Bei weiteren Expeditionen in den 1950er und 1960er Jahren bestieg er zahlreiche weitere Himalaya-Gipfel.
Als Teil einer Trans-Antarktis-Expedition erreichte er im Januar 1958 den Südpol kurz vor Vivian Fuchs und führte damit nach Roald Amundsen
und Robert Falcon Scott die dritte Expedition zum Pol. Im Jahr 1975 starben seine Frau Louise und die Tochter Belinda bei einem Flugzeugabsturz
in der Nähe von Kathmandu (Nepal). Hillary ging 1989 eine zweite Ehe mit June Mulgrew, der Witwe eines ehemaligen Expeditionskameraden,
ein. 1995 wurde er in den Hosenbandorden aufgenommen. Hillary rief den "Himalayan Trust" zur Unterstützung der nepalesischen Sherpas ins
Leben. In der Folge konnten Krankenhäuser und Schulen in der Region gebaut werden. Hillary bezeichnet diese Hilfe selbst als den wichtigsten
Teil seines Lebens.
Der Mount Everest (Abk.: Mt. Everest; tibetisch: Chomolungma, nepalesisch: Sagarmatha) ist mit 8.844 Metern über NN (Meeresspiegel) der
höchste Berg der Erde. Er befindet sich nördlich von Indien im Himalaya-Gebirge in Nepal an der Grenze zu Tibet; der westliche und
südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze.
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Der Gelbaugenpinguin (Megadyptes antipodes) ist ein nur im südlichen Neuseeland sowie auf den Auckland-Inseln und der Campbell-Insel
verbreiteter Pinguin. Er ist einer der seltensten Pinguine auf der Erde, nur ein paar Tausend haben überlebt.
Er wird fast 70 cm gross und über 20 Jahre alt, er ist südlich von Christchurch anzufinden, v.a. auf der Otago-Halbinsel. Die Landschaft
stammt von der Campbell-Insel 600 Kilometer südlich von Stewart Island.
Campbell Island ist eine abgelegene, subantarktische, zu Neuseeland gehörige Insel. Dabei gehört die Insel zur Gruppe der Campbell-Inseln
und stellt das südlichste unumstrittene Staatsgebiet Neuseelands dar.
Bulbinella rossii ist eine Art aus der Gattung Bulbinella, die 24 Arten umfasst und zur Familie der Asphodelaceae (Affodillgewächse) gehört.
Campbell-Insel Daisy (Pleurophyllum Speciosum) in voller Blüte
Durvillaea antarctica, auch Kelp genannt. Diese Riesenalge kann bis zu 10 m lang werden und wächst nur auf der südlichen Hemisphäre,
insbesondere an den felsigen Küsten von Neuseeland, Chile und einigen subantarktischen Inseln.
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Allan Bollard (seit 09.02) |
10 Dollar - seit 1999 - KB 038
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Kate Sheppard war eine der Aktivistinnen, die dafür kämpften, dass Neuseeland als erstes Land der Welt das Stimmrecht für alle
einführte (1893). Die weissen Kamelien waren ein Symbol ihrer Kampagne.
Sie war auch die bekannteste Anführerin der neuseeländischen Bewegung, die das Frauenwahlrecht durchsetzte.
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Die Whio oder Blauente hat keine anderen engen Verwandten mehr, eine sehr alte Tierart, von der nur > 2’500 entlang den Flüssen in
Neuseeland überleben. Sie sind nicht gute Flieger aber sehr schnell auf dem Wasser. Im Hintergrund sieht man das Blechnum-Farn und
eine Flusspflanze aus Fiordland (Snowcap).
Ein typisches Florenelement der neuseeländischen Gebirge ist die vielgestaltige Gattung Hebe parahebe catarractae (Strauchveronika).
Die Rippenfarngewächse (Blechnaceae) sind eine Familie der Echten Farne (Polypodiopsida).
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Allan Bollard (seit 09.02) |
20 Dollar - seit 1999 - KB 033
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Elizabeth Alexandra Mary Windsor (* 21. April 1926 in Mayfair, als älteste Tochter von König Georg VI. (1895–1952)) ist in Personalunion
Königin des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland und folgender weiterer Commonwealth Realms: Antigua und Barbuda, Australien,
Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Cookinseln, Grenada, Jamaika, Kanada, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Salomonen, St. Kitts und Nevis,
St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Tuvalu. Die Königin Elizabeth II. ist die an häufigsten abgebildete Frau auf Banknoten der Welt.
Parlamenthaus in Wellington
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Der kleine Neuseeland-Falke oder Karearea ist eine weitere einzigartige und bedrohte Tierart, mit 230 km/h der schnellste Vogel der Welt.
Als typischer Lebensraum werden der höchste Gipfel der Kaikoura-Kette (Mt. Tapuaenuku), das Red Tussock-Gras und die Marlborough
Rock Daisy dargestellt.
Marlborough Rock Daisy pachystigma insignis, ist ein immergrüner, kleiner Strauch bis zu 1 m mit wechselständig angeordneten,
dicken, ovalen oder länglich ovalen, ledrigen, wachsartigen, oberseits tiefgrünen (im Alter glänzend tiefgrün), unterseits weiß
behaarten Blättern mit heller Mittelrippe. Die langgestielten, weißen Blüten mit goldgelben Staubgefäßen im Zentrum erscheinen in den
Blattachseln
Rotes Tussock-Gras chionochloa rubra Ein bestandsbildendes Gras in der Vulkanregion Neuseelands. Die dichten Horste mit schmalen,
stroh- bis kupferfarbenen Halmen, wiegen sich schön im Wind. Am Naturstandort ist es eher an feuchten Stellen zu finden, jedoch ist es
auch ein gut trockenheitsverträgliches, leider aber auch frostempfindliches Gras.
Der Mount Tapuenuku, ist der höchste Punkt Neuseelands und befindet sich im Nordosten der südlichen Insel.
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Allan Bollard (seit 09.02) |
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50 Dollar - seit 1999 - KB 032
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Maoriversammlungshaus und Sir Apirana Ngata, er war der erste Maori-Absolvent einer Universität, wurde danach Leiter der Young Maori Party
und 38 Jahre lang ein Mitglied des Parlaments. Er entwarf das im Hintergrund abgebildete Marae (bei Ruatoria in der Nähe des Ost-Kaps).
Das Muster hinter ihm stammt ebenfalls vom Inneren dieses Hauses.
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Der Kokako ist gefährdet und überlebte einmal nur noch mit 350 Paaren, er hat auch keine lebenden Verwandten mehr.
Sein Gesang ist zauberhaft. Der grosse Wald-Vogel lebt jetzt nur noch auf der Nordinsel, wie z.B. im Pureoa Forest Park in der
Nähe von Taupo (siehe Hintergrund). Er frisst die Blätter des abgebildeten Supplejack und der himmelblaue Pilz auf der rechten
Seite hat die gleiche Farbe wie seine Hautlappen.
Pureora Forest Park, ein Nationalpark auf der nördlichen Insel.
Rhipogonum ripogonum scandens ist die einzige Pflanzengattung der Familie Rhipogonaceae in der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). Eine andere
verwendete Schreibweise ist Ripogonaceae und Ripogonum J.R.Forst. & G.Forst.. Es gibt sechs Rhipogonum-Arten.
Blauer Giftpilz, Blaukappe (Entoloma hochstetteri, Leptonia virescens)
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Allan Bollard (seit 09.02) |
100 Dollar - seit 1999 - KB 035
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Sir Ernest Rutherford of Nelson wurde in Brightwater (Neuseeland) geboren.Er studierte in Canterbury, arbeitete von 1998 bis 1907 in Montreal
(Kanada). Die meisten kennen ihn als englischen Atomphysiker. Seinen Nobelpreis erhielt er für die Chemie im Jahr 1908. Er hatte entdeckt,
dass sich chemische Elemente durch radioaktiven Zerfall in einander umwandeln können. Statistische Auswertungen seiner Streuversuche mit
Alphateilchen an Goldfolien lieferten die Grundlage für sein Atommodell. Ein Atom bstehend aus Atomkern und -hülle. Die Mathematik war für
ihn immer Mittel zum Zweck. Sie konnte helfen die Erscheinungen der Natur besser zu erfassen und vergleichbar beschreibbar zu machen. So
mahnte er Exaktheit in der Argumentation an und legte einen hohen Maßstab an genaue Messergebnisse. Weiterhin war er der erste auf dem Weg
zur künstlichen Kernumwandlung, Entdecker des Protons und ein Wegbereiter der Kernspaltung. Die Vorderseite zeigt sein Portrait. Es ist die
Nobelmedaille erkennbar und vor dieser ein Diagramm, dess eine Kurve den Zerfall von radioaktiven Stoffen zeigt.
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Der Yellowhead oder Mohua aus der Südinsel (Busch-Kanarienvogel) ist ebenfalls bedroht und wurde auf bis zu 3000 Vögel dezimiert.
Er lebt in Rotbuchen-Wäldern wie im gezeigten Eglington Valley (in Richtung Milford Sound), so wie die gut verschleierte Südinsel-Lichen Moth.
Die Scheinbuchen (Nothofagus), sehr häufig Südbuchen genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Scheinbuchengewächse
(Nothofagaceae) innerhalb der Ordnung der Buchenartigen (Fagales). Sie sind auf der Südhalbkugel beheimatet.
Eglinton Valley im Fiordland National Park
Die Echten Motten (Tineidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera). Ein Lichen Motte der südliche Insel declana egregia
VARIANTEN
 Donald Thomas Brush (09.88-04.02) |
 Allan Bollard (seit 09.02) |
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